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Mittwoch, 28. Januar 2015

Aktion Rote Hand im Landtag Nordrhein-Westfalen

Erster Tag - "Die Klasse 9c der Realschule Kerpen war von FRIEDENSBAND in den Landtag nach Düsseldorf eingeladen worden, um mit den Landtagsabgeordneten die "Aktion Rote Hand" gegen den Einsatz von Kindersoldaten durchzuführen. Die 28 SchülerInnen hatten unterschiedliche Aufgaben: Einige mussten den Aktionstisch im Foyer des Landtages betreuen und dort den Politikern erklären, dass sie mit einem Aufruf und ihrem Handabdruck ihr "Nein" gegen Kindersoldaten ausdrücken konnten. Die Hände der Politiker mussten natürlich auch mit roter Fingerfarbe eingestrichen werden. Andere gingen mit Flyern durchs Foyer, sprachen die Politiker an und schickten sie zum Aktionstisch. Wieder andere hatten Videokameras und interviewten Politiker zum Thema "Kindersoldaten". So kamen die SchülerInnen mit Ministern, der Landtagspräsidentin und sogar mit Hannelore Kraft ins Gespräch. Alle waren sich einig: Die Politiker waren ausnahmslos richtig nett und haben sich trotz eines anstrengenden Plenartages Zeit genommen." So beschrieb Bettina Henke, Lehrerin der Klasse 9c den Aktionstag.

FRIEDENSBAND konnte mit vielen Abgeordneten Gespräche führen. Uns ging es parallel zur Aktion darum, dass die Abgeordneten in ihren Wahlkreisen die Aktion Rote Hand weiterempfehlen. Das einige das in die Tat umsetzen, glauben wir in jedem Fall - zu authentisch und überzeugend waren die Jugendlichen in ihren Aussagen.

Da mehrere Schulklassen im Landtag am Plenumstag teilnahmen, kamen wir auch mit einigen Lehrerinnen ins Gespräch. Auch hier entstanden Anknüpfungspunkte für die weitere Arbeit.

Für die Jugendlichen war es besonders spannend, Landtagspräsidentin Carina Gödecke kennenzulernen. Das war ganz sicher umgekehrt so, denn die Landtagspräsidentin ist bereits am 12. März in dieser Klasse in Kerpen zu Besuch. Dann geht es um das Pilotprojekt "Politik in Aktion", das wir mit ihr zusammen anstoßen wollen.

Neben vielen Abgeordneten freute uns auch die Teilnahme von Norbert Killewald, weil er im Vorstand des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge sitzt und damit unsere Partnerorganisation vertrag.

Auf der Webseite des Landtags wurde die Aktion sehr schön dargestellt, und auf der Webseite von Manuela Grochowiak-Schmieding, MDL Grüne





Freitag, 14. Februar 2014

Offener Brief an die Bundeskanzlerin

12.2.2014 - Anlässlich des Internationalen Tages gegen den Einsatz von Kindersoldaten am 12. Februar fordern wir Sie mit dem Symbol der Roten Hand auf, sich dafür einzusetzen, dass Deutschland keine Waffen mehr in Krisen- und Konfliktgebiete exportiert, in denen Kindersoldaten eingesetzt oder Menschenrechte verletzt werden. Die Vergabe von Waffenproduktionslizenzen in Länder außerhalb von EU und NATO muss komplett gestoppt werden, da die so produzierten Waffen in vielen Fällen in Krisengebiete gelangen. Mehr

Freitag, 2. März 2012

Nicole Bracht-Brendt (MdB FDP) überreicht die roten Hände an die UN

Pressemitteilung des Deutschen Bundestags

Anlässlich ihrer Reise zum Weltfrauengipfel in New York traf die
Vorsitzende der Kinderkommission, Abgeordnete Nicole Bracht-
Bendt (FDP), die UN-Sonderbeauftragte für Kinder und bewaffnete
Konflikte, Frau Radhika Coomaraswamy, zu einem persönlichen
Gespräch. Im Gepäck hatte sie 169 rote Hände, die die Kinderkommission des Deutschen Bundestages im Rahmen des Internationalen Red Hand Days am 8. Februar 2012 im Paul-Löbe-
Haus gesammelt hat. Diese konnte sie an die UN-Sonderbeauftragte
übergeben. Dabei rief die Sonderbeauftragte Deutschland dazu auf, auch in anderen Ländern vergleichbare Aktionen anzustoßen. Nicole Bracht-Bendt: „Ich freue mich vor allem, dass sich so viele Kinder und Jugendliche an der Aktion beteiligt haben. Damit setzen sie und wir ein Zeichen der Solidarität gegen den Einsatz
von Kindersoldaten.“ Die 169 roten Hände des Deutschen Bundestages sind die erste Tranche, die die Kinderkommission der UN übermittelt. Insgesamt wird die Kinderkommission in den kommenden Tagen circa 10.000 rote Hände, die in den verschiedenen Wahlkreisen der Bundestagsabgeordneten als Protest gegen den Einsatz von Kindern als Soldaten gesammelt wurden, nach New York versenden.

Samstag, 12. Februar 2011

Red Hand Day 2011: Übergabe der "Roten Hände" an Oberbürgermeister Herrn Dr. Ulrich Maly

11.02.2011 im Rathaus der Stadt Nürnberg - 4 rote Hände

Die "Rote Hand" als das Symbol der ehemaligen Kindersoldaten wird genutzt, um NEIN zu sagen zur Rekrutierung und zum Einsatz von Kindersoldaten. Mit den roten Händen fordert das Deutsche Bündnis Kindersoldaten, zu dem das Kinderhilfswerk Plan International seit 2008 gehört, Politikerinnen und Politiker in Deutschland auf, mehr für den Schutz von Kindern und Jugendlichen in Kriegs- und Krisengebieten zu tun. Plan setzt sich gegen den Einsatz von Kindersoldaten ein. In Westafrika unterstützt das Hilfswerk zum Beispiel vom Krieg traumatisierte Kinder mit psychosozialer Betreuung, ehemalige Kindersoldaten erhalten eine Berufsausbildung.
Die Aktionsgruppen von Plan Deutschland, aktive Patinnen und Paten des Kinderhilfswerks, sowie zahlreiche Schulen beteiligen sich an der Aktion "Rote Hand". Seit 2008 hat Plan Deutschland so 25.470 Handabdrücke gesammelt. 2010 kamen besonders viele "Rote Hände" in Bayern zusammen.

Die Aktionsgruppe Erlangen-Nürnberg-Fürth freute sich, stellvertretend für alle engagierten Ehrenamtlichen, zum Red Hand Day 2011 symbolisch 6.000 rote Handabdrücke an Herrn Dr. Ulrich Maly, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg, übergeben zu dürfen.
Obwohl wir schon viele Rote Hand-Aktionen an unseren Infoständen durchgeführt und einige Präsentationen zum Thema Kindersoldaten und der Rote Hand-Aktion in Schulen angeboten hatten, war dieser Termin schon etwas Besonderes für uns. So machten wir uns also am 11.02.11 mit sieben Aktionsgruppenmitgliedern auf den Weg ins Rathaus zum Oberbürgermeister - neugierig und gespannt was uns dort erwarten wird.
Um 10:30 Uhr im Nürnberger Rathaus war es dann soweit:
Wir haben uns sehr gefreut, dass Herr Dr. Maly sich selbst für uns Zeit genommen hat und dass auch Vertreter der Nürnberger Nachrichten, der Abendzeitung und des Franken Fernsehens anwesend waren.
Nach der Begrüßung durch den Oberbürgermeister bekamen wir die Möglichkeit, das Kinderhilfswerk Plan und unsere Aktionsgruppe Erlangen-Nürnberg-Fürth vorzustellen bzw. über Kindersoldaten und die Rote Hand-Aktion zu berichten.
Nachdem wir anschließend die offiziellen Forderungen des Deutschen Bündnisses Kindersoldaten vorgetragen hatten, erläuterten wir unser "Mitbringsel" für den Oberbürgermeister. Für die symbolische Übergabe der 6000 roten Hände hatten wir ein Buch mit vielen eingescannten roten Händen und den dazugehörigen Informationen über die Rote Hand-Aktion erstellt.

Dieses Buch überreichten wir nun dem Oberbürgermeister, zusammen mit 5 Wünschen an ihn, wie er uns unterstützen könnte:
"Nutzen Sie Ihren politischen Einfluss und machen Sie sich für die Inhalte und Forderungen des Deutschen Bündnisses Kindersoldaten stark!"

"Setzen Sie sich dafür ein, dass in der Stadt der Menschenrechte der Menschenrechtspreis an eine Person oder Organisation vergeben wird, die sich für Kindersoldaten engagiert."

"Thematisieren Sie die Problematik der Kindersoldaten verstärkt bei Ihren öffentlichen Auftritten."

"Öffnen Sie uns Türen. Unterstützen Sie uns bei der Möglichkeit Rote Hand-Aktionen durchzuführen - vor allem in Schulen."

"Zeigen Sie uns ihre Unterstützung durch ihre rote Hand!"

Den 5. Wunsch - eine rote Hand - hat er uns dann sofort erfüllt und auch von den Vertretern von Presse und Fernsehen haben wir einen roten Handabdruck bekommen.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei Oberbürgermeister Herrn Dr. Maly für diesen Termin und dass auch er mit seiner roten Hand ein Zeichen gegen den Einsatz von Kindersoldaten gesetzt hat.
Alexandra Schmidt
Plan AG Erlangen-Nürnberg-Fürth

Gymnasium Bad Oeynhausen - 222 rote Hände

Für Kindersoldaten beten und handeln - Afrika-Sonntag „Geraubte Kindheit“ am 30.1.2011 mit Aktion Rote Hand und Aktionsveranstaltung

Im Herbst 2009 haben wir, die Klasse 7b des Immanuel-Kant-Gymnasiums Bad Oeynhausen, mit Sammelaktionen zugunsten von UNICEF und unserem selbst geschriebenen Theaterstück „Geraubte Kindheit“ unser  Kindersoldatenprojekt gestartet. Im Sommer 2010 wurde das Theaterstück von uns  verfilmt. Auf der Seite www.ankiso.de kann man alles über uns nachlesen.
Am 30.1.2011 hat ein Teil unserer Klasse einen Gottesdienst in Bad Oeynhausen-Eidinghausen mitgestaltet. Zu dem Gottesdienst kam auch Bürgermeister Klaus Mueller-Zahlmann. Unser Beitrag bestand aus einer Lesung aus dem Buch „Rückkehr ins Leben“ von Ishmael Beah sowie einem als Theaterstück vorgetragenen Infogespräch über die Problematik der Kindersoldaten, mit dem wir einen vorgeführten Ausschnitt unseres Filmes erläuterten und vertieften. Abschließend haben wir die Gottesdienstbesucher dazu aufgefordert, bei der Aktion Rote Hand mitzumachen. Viele haben ihre Hand rot anmalen lassen und ihrem Handabdruck eine Forderung zugunsten der Kindersoldaten hinzugefügt, so auch unser Bürgermeister.
Am darauf folgenden Montag wurde die Aktion bei den 5.Klassen unserer Schule fortgeführt. Mit einem kleinen Quiz haben wir den Einstig in unser Thema gegeben, Wissen vermittelt und das aus dem Politikunterricht bereits vorhandene Wissen abgerufen. Danach haben wir die Zusammenhänge der Aktion Rote Hand mit unserem Projekt „Kindersoldaten im Kongo“ erläutert. Zum Schluss haben alle Kinder die mit roter Farbe angestrichene Hand auf das Papier gedrückt.
Insgesamt haben wir anschließend 222 rote Hände in einem Ordner an die Bundestagsabgeordnete Inge Höger (Die Linke) geschickt, die sich bereits für eine Zusammenarbeit mit unserer Klasse interessiert hatte. Diese hat zum Red Hand Day, dem 12. Februar, eine Presseerklärung formuliert, nachzulesen unter http://www.inge-hoeger.de/nc/presse/aktuell/detail_presse/zurueck/aktuell-af3df00a15/artikel/am-12-februar-ist-tag-gegen-den-einsatz-von-kindersoldaten/
Die nachfolgenden Bilder stammen vom Deutschen Bundestag (Inge Höger) sowie von Malte Samtenschnieder, Westfalen-Blatt (Klaus Mueller-Zahlmann und vier Aktivistinnen unserer Klasse).

Andrea Schierholz (7b des IKG Bad Oeynhausen)


GRUNDSCHULE am KARPFENTEICH in BERLIN - 264 rote Hände

GEBT den KINDERN ihre verlorene KINDHEIT wieder zurück!!! Sie sind die ZUKUNFT ihrer LÄNDER!

»STOPPT WAFFENLIEFERUNGEN! ZIEHT die VERANTWORTLICHEN für diesen WAHNSINN zur RECHENSCHAFT!«

»SCHAFFT die GRUNDLAGEN für ein menschenwürdiges DASEIN in den betroffenen LÄNDERN!«

»SORGT in den REICHEN LÄNDERN dafür, dass die AUSBEUTUNG der BODENSCHÄTZE und die RAFFGIER«

»in den betroffenen Ländern aufhört! VERTEILT die BODENSCHÄTZE an die ganze BEVÖLKERUNG!«

RED - HAND - DAY 2011 in der GRUNDSCHULE am KARPFENTEICH in BERLIN


BEWUSSTSEIN schaffen für das LEBEN anderer KINDER auf dieser ERDE und für eine gerechte WELT!

Bericht

Anlässlich des RED - HAND - DAY`s am 12. Februar veranstalteten wir als gemeinsames Projekt im Lebenskunde - und Religionsunterricht eine Unterrichtseinheit zum Thema Kindersoldaten! Ein Thema, das selbst uns Erwachsenen das Blut in den Adern gefrieren lässt, beim Anblick von Fotos, geschweige denn der Videos auf youtube! Darauf haben wir weitgehend verzichtet und nur einige kurze Bildcollagen mit unterlegter Musik angeschaut. Die Kinder der 4. - 6. Klassen waren zutiefst betroffen und bewegt. Unvorstellbar war die Tatsache, dass Kinder, die so jung sind, wie sie selbst, noch immer zu Hunderttausenden diesem Schicksal eines Kindersoldaten und damit verbundenen Qualen und verlorener Kindheit ausgesetzt sind!
Mit großem Engagement malten und druckten unsere Schülerinnen und Schüler rote Hände, schrieben Texte dazu, sammelten bei Eltern und Verwandten rote Handabdrücke! Wir haben sehr viel Empathie bei den Kindern ausgelöst, teilweise Tränen - auf jeden Fall Nachdenklichkeit und ein neues Bewusstsein über ihre eigene Lebenssituation im Frieden!
Unsere gesammelten Hände habe ich heute persönlich beim Bundespräsidialamt in Berlin abgegeben, ein nettes Gespräch mit den Wachpolizisten über den Aktionstag geführt und erwarte nun die Antwort des Bundespräsidenten, der unsere selbst gebastelte, riesige rote Hand, gefüllt mit 264 roten Handabdrücken und Wünschen der Kinder, heute erhalten hat!
Evelin Siebler-Morling (Lebenskundelehrerin)22.02.2011

Pfalzinstitut für Hören und Kommunikation


Protest gegen den Missbrauch von Kindern in Kriegen

Das Pfalzinstitut für Hören und Kommunikation in Frankenthal hat sich zum wiederholten Mal an der weltweiten „Aktion Rote Hand“ beteiligt, um gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten zu protestieren. Die Schülerinnen und Schüler trugen selbst gebastelte Buttons mit der Aufschrift „Aktion Rote Hand“ sowie rote Fähnchen und eineinhalb Meter hohe rote Hände aus Pappmaché. An einem Infostand auf dem Frankenthaler Rathausplatz gaben Lehrer und Schüler Informationsmaterial aus, verteilten symbolisch rote Hände in verschiedenen Formen und sangen Lieder gegen Krieg und Gewalt. Im Rahmen des hauswirtschaftlichen Unterrichts wurden vor der Aktion rote Hände gebacken und an die Bevölkerung verteilt. Auch die Passanten waren aufgefordert, gegen den Einsatz von Kindersoldaten mit dem Abdruck ihrer roten Hand zu protestieren.

Martin Hebich, Bürgermeister Frankenthal

nahm im Pfalzinstitut für Hören und Kommunikation in Frankenthalam 12.2.2011 die roten Hände entgegen.

Martin Haller, MdL SPD Rheinland-Pfalz

nahm am 12.2.2011 im Pfalzinstitut für Hören und Kommunikation in Frankenthal die roten Hände der Jugendlichen entgegen.

Cornelia Pieper, MdB / FDP, Staatsministerin im Auswärtigen Amt

Der Kreis Pinneberger Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst Dieter Rossmann hat heute anlässlich des Red Hand Day am 12.02.2011 die über 300 Handabdrücke, die von Schülerinnen und Schülern der Klasse 7C des Johann-Rist-Gymnasiums Wedel als Zeichen gegen den weltweiten Einsatz von Kindersoldaten gesammelt wurden, an die Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Frau Cornelia Pieper, MdB übergeben. Die Abdrücke wurden von den Schülerinnen und Schülern gesammelt, nachdem sie sich im Rahmen des Religionsunterrichts gemeinsam mit ihrer Lehrerin Beate Sydow mit dem Thema auseinandergesetzt hatten. Dazu hatten sie das Buch „Zurück ins Leben“ des ehemaligen Kindersoldaten Ishmael Beah gelesen, der vom Alltag der Kindersoldaten, den seelischen Traumata und Demütigungen, die diese erleiden müssen, aus eigener Erfahrung berichten konnte.
Rossmann: „Es ist ein Skandal, dass es weltweit über 250.000 Kindersoldaten gibt. Wir müssen unser Augenmerk darauf richten, dass die Verpflichtungen im Kampf gegen den Einsatz von Kindersoldaten eingehalten werden. Ich finde es gut, dass die Wedeler Schülerinnen und Schüler selbst aktiv geworden sind und sich für dieses Thema einsetzen“.
Seit 2002 findet jährlich am 12. Februar der Red Hand Day statt, der die weltweite Aufmerksamkeit auf die Situation von Kindersoldaten lenken soll. Am 12.02.2002 trat das Zusatzprotokoll über die Beteiligung von Kindern an bewaffneten Konflikten zur UN-Kinderrechtskonvention in Kraft. In dem Protokoll verpflichten sich die Unterzeichnerstaaten, keine Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren zu rekrutieren. Das Zusatzprotokoll ist ein wichtiger Meilenstein im Kampf gegen den Einsatz von Kindersoldaten.
Am Red Hand Day gibt es öffentliche Proteste, Demonstrationen und andere Aktivitäten. Das Symbol des Red Hand Days ist die Rote Hand, die überall in der Welt von vielen Organisationen benutzt wird, um zur Rekrutierung und zum Einsatz von Kindersoldaten NEIN zu sagen. (www.redhandday.org)

Foto im Anhang: Ernst Dieter Rossmann, MdB, überreicht der Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Frau Cornelia Pieper, MdB die Handabdrücke der Wedeler Schülerinnen und Schüler.
Foto: Daniel Cammann-Reiß

Freitag, 11. Februar 2011

Carl-Friedrich-Gauß Gymnasium - 387 rote Hände

Kinder haben Rechte! Gemeinsam für Kinder!

Gemeinsam gegen den Einsatz von Kindersoldaten

Davon überzeugt, dass es vor allem für Schulen wichtig ist aktiv zu werden und Schülern ins Bewusstsein zu rufen, dass Kindersoldaten altersgemäß Mitschüler sein könnten, haben wir, ein Organisationsteam des Gauß, durch Plakate und Flyer auf die Problematik der Kindersoldaten aufmerksam gemacht und das Sammeln von roten Handabdrücken für den 10.02.2011 angekündigt.
Am besagten Tag haben wir in den Pausen 387 Handabdrücke gesammelt und somit ein Zeichen gesetzt gegen den Einsatz von Kindersoldaten.
Folgen wird eine Ausstellung mit den roten Händen und detaillierte Informationen zu Kindersoldaten, in der Hoffnung, dass noch mehr Interesse geweckt wird und Kinder sich für Kinder stark machen.

Red Hand Day 2011 an der Integrierten Gesamtschule Lüneburg - 215 rote Hände

"Deine Hand zählt" an der Integrierten Gesamtschule Lüneburg


Red Hand Day 2011 an der Integrierten Gesamtschule Lüneburg


Lüneburg, 11.02.2011 – Unter dem Motto „Deine Hand zählt!“ und „Deine rote Hand macht den Protest sichtbar – weltweit!“ beteiligten sich die Schülerinnen und Schüler der Integrierten Gesamtschule Lüneburg wieder am Red Hand Day.

Bericht

 

An unserer Schule fand dieses Jahr die Protestaktion am 11.02. statt, da der 12.02. ein Samstag war. Das Projekt „Kinder helfen Kindern“ organisierte den Protest und hatte alle Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und sonstige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Schulzentrum Kaltenmoor aufgefordert, sich dem Protest anzuschließen.
In der ersten und zweiten großen Pause wurden rot gefärbte Hände abgedruckt und dabei hat jeder seine persönliche Forderung dazu geschrieben. Die insgesamt 215 Protesthände wurden aufgehängt und ergaben ein tolles Protestbild. Mit Begeisterung unterstützen auch der Bürgermeister Herr Kolle und die Landtagsabgeordnete Frau Schröder-Ehlers unsere Aktion. Das Projekt „Kinder helfen Kindern“ wird am Mittwoch, den 16.02.2011 diese 215 Protesthände an den Bundestagabgeordneten Herrn Pols übergeben, der sie dann mit nach Berlin nehmen wird, um sie dann Bundespräsidenten Herrn Wulff zu überreichen.
Alle Beteiligten hat diese Aktion großen Spaß gemacht. Wiederum haben die Projektmitglieder des Projektes „Kindern helfen Kindern“ und das Kinderrechteteam der IGS Lüneburg für das gute Gelingen dieser Aktion gesorgt.
Ebenso erfolgreich war ja auch die Teilnahme am bundesweiten Kindernothilfe-Wettbewerb „Action!Kidz – Kinder gegen Kinderarbeit“ im letzten Herbst. Insgesamt haben 6.000 Kinder und Jugendliche aus ganz Deutschland an diesem Wettbewerb teilgenommen und dabei fast 110.000 Euro erarbeitet. Unsere IGS Action!Kidz haben mit ihren erarbeiteten 1602,66 Euro den 2. Preis gewonnen und erhalten ein Preisgeld von 350 Euro.

Donnerstag, 10. Februar 2011

Staatliche Regelschule Günthersleben-Wechmar - 173 rote Hände

Kinder gehören in die Schule und nicht in den Krieg!

»Kinder brauchen ihre Kindheit!«

»Kinder haben auch ein Recht auf ziviles Leben!«

»Stehlt den Kindern nicht ihre Kindheit! Saved the kids!!«

»Kindersoldaten darf es nicht geben. Das ist die Aufgabe für uns alle!!«


Mit ihren roten Handflächen zeigten auch Jessica und Pauline aus der 10a ihre Ablehnung gegen Kindersoldaten.

Schüler protestieren gegen Kindersoldaten
Hände schmutzig machen für die gut Sache : Die Regelschüler der Burgenlandschule demonstrierten am 01.02.2011 mit einem \\\"Red-Hand-Day\\\" gegen den Missbrauch von Kindersoldaten. Laut Angaben der Vereinten Nationen sind weltweit rund 250.000 Kindersoldaten im Einsatz-und seit 2002 wird jährlich am Red-Hand-Day dagegen demonstriert. Dies recherchierten auch die Schüler der 10. Klasse der Burgenlandschule, als sie sich im Sozialkundeunterricht mit Kinderrechten beschäftigten. Schnell war die Idee geboren, daraus eine Aktion für die ganze Schule zu starten. Lehrerin Ute Spittel war begeistert und ließ ihre Schüler gewähren. \\\"Farbe, Eimer und Papier wir von Firmen in Wechmar geschenkt bekommen, dann sind wir von Klasse zu Klasse gegangen und haben darum gebeten, an unserer Aktion mitzumachen\\\", erklärte Daniel Steuding aus der 10b. \\\"Die Blätter werden in den USA gesammelt und ich hoffe, dass das Land einen starken politischen Druck auf die betreffenden Länder ausübt.\\\" Son kamen gestern alle Regelschüler schön der Reihe nach in den Klassenraum, schrieben ihren Namen, Wohnort und ein paar Protestzeilen wie \\\"Kinder gehören in die Schule, nicht in den Krieg\\\", \\\"Kinder brauchen ihre Kindheit\\\" oder \\\"In Kinderhände gehören Puppen, nicht Waffen“ und unterschrieben mit ihrem roten Handabdruck. \\\"Das machen wir jetzt jedes Jahr\\\" sagte Annika Lorenz und schaute zu ihrer Lehrerin. Am Ende kamen 173 Protestblätter zusammen.
(Bericht aus der TA vom 11.02.2011)

Die Schüler der Staatlichen Regelschule \\\"Burgenland\\\" machten sich gestern die Hände schmutzig für eine gute Sache. Sie demonstrierten mit einem sogenannten Red-Hand-Day gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten. Laut Angaben der Vereinten Nationen sind weltweit rund 250 000 Kindersoldaten im Einsatz, und seit 2002 wird jährlich am Red-Hand-Day dagegen protestiert. Dies recherchierten auch die Schüler der 10. Klassen der Burgenlandschule, als sie sich im Sozialkundeunterricht mit Kinderrechten beschäftigten. Schnell war die Idee geboren, daraus eine Aktion für die ganze Schule zu starten. Lehrerin Ute Spittel war begeistert und ließ ihre Schüler gewähren. \\\"Farbe, Eimer und Papier haben wir von Firmen in Wechmar geschenkt bekommen, dann sind wir von Klassen zu Klasse gegangen und haben darum gebeten, an unserer Aktion mitzumachen\\\", erklärt Daniel Steuding aus der 10b. \\\"Die Blätter werden in den USA gesammelt und ich hoffe, dass das Land einen starken politischen Druck auf die betreffenden Länder ausübt.\\\" So kamen gestern alle der Reihe nach in den Kunstraum, schrieben ihren Namen, Wohnort und ein paar Protestzeilen wie \\\"Kinder gehören in die Schule, nicht in den Krieg\\\", oder\\\"In Kinderhände gehören Puppen, nicht Waffen\\\" auf das Blatt und unterschrieben mit ihren roten Handabdruck. 172 Protestblätter wurden gestern gezählt. \\\"Das machen wir jetzt jedes Jahr\\\", sagte Annika Lorenz aus der 10a und schaute fragend zu ihrer Lehrerin.
(Bericht aus der TLZ vom 11.02.2011)

Bremerhaven - Schulzentrum Geschwister Scholl - 660 rote Hände

9./10.2.2011 Was da zwei Tage lang im Schulzentrum ablief war blendend organisiert und sehr effektiv: Zwei Schülerinnen organisierten diese Projekttage zum Thema Kindersoldaten, luden ReferentInnen von Kindernothilfe, Refugium Bremen, Volksbund und Aktion Weißes Friedensband ein. In einem Theaterworkshop, in einem Musikprojekt, in einem Photoshop-Projekt und in vielen Info-Projekten wurden interessante Ideen umgesetzt und sehr detailliert informiert. Die roten Hände wurden Dr. Paulenz, dem Dezernenten für Schule und Kultur, übergeben. Der versprach, dass er sie dem Oberbürgermeister überreichen wird. Oben: DieSchülerInnen waren begeistert von der zweitägigen Aktion. Unten: Sie haben die zwei Tage organisiert!
 

Samstag, 5. Februar 2011

Johann Wolfgang von Goethe Universität Frankfurt - 32 rote Hände

Stoppt die Ausbeutung von Kinderseelen


Seminar UN-Kinderrrechtskonvention

Im Rahmen unseres Seminar "UN-Kinderrechtskonvention" haben wir an der Aktion Red Hand Day teilgenommen. Wir wollten ein Zeichen gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten setzen.

Freitag, 10. Dezember 2010

Königswinter - CJD Jugenddorf-Christopherusschule - 105 rote Hände

10.12.2010 Unsere Klasse (11d) hat am Tag der offenen Tür in unserer Schule Mitschülerinnne und -schüler, Eltern und Gäste gebeten, sich mit ihrem Handabdruck an der Rote-Hand-Aktion zu beteiligen.  Die Klasse 11d. Die gesammelten Hände sind an FRIEDENSBAND gegangen und werden einem Politker oder einer Politikerin überreicht.

Donnerstag, 12. Februar 2009

Red Hand Day - bei UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon

Der UN-Generalsekretär Ban Ki Moon empfing im UNICEF-Haus in New York Kinder aus aller Welt, die ihm die vielen roten Hände übergaben. Der UN-Generalsekretär machte ihnen Mut, die Aktion fortzusetzen. In 34 Ländern weltweit wurden etwa 300.000 rote Hände gesammelt.