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Donnerstag, 1. März 2012

IGS Lüneburg

Das Kinderrechteteam der IGS Lüneburg hat am 10.02.2012 in beiden großen Pausen rote Hände zum Zeichen gegen den Einsatz von Kindersoldaten gesammelt.

Lüneburg, 10.02.2012 – Unter dem Motto „Deine Hand zählt!“ und „Deine rote Hand macht den Protest sichtbar – weltweit!“ beteiligten sich die Schülerinnen und Schüler der Integrierten Gesamtschule Lüneburg zum dritten Mal in Folge am Red Hand Day.
An unserer Schule fand dieses Jahr die Protestaktion am 10.02. statt, da der 12.02. ein Sonntag war. Das Kinderrechteteam der IGS Lüneburg organisierte den Protest und hatte alle Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und sonstige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Schulzentrum Kaltenmoor aufgefordert, sich dem Protest anzuschließen.
In der ersten und zweiten großen Pause wurden rot gefärbte Hände abgedruckt und dabei hat jeder seine persönliche Forderung dazu geschrieben. Die insgesamt 226 Protesthände wurden aufgehängt und ergaben ein tolles Protestbild. Mit Begeisterung unterstützen auch Frau Lotze aus dem Stadtrat und die Landtagsabgeordnete Frau Staudte unsere Aktion. Das Kinderrechteteam wird am Montag, den 13.02.2012 diese 226 Protesthände an den Bundestagabgeordneten Herrn Pols übergeben, der sie dann mit nach Berlin nehmen wird, um sie dann Bundespräsidenten Herrn Wulff zu überreichen.
Alle Beteiligten hat diese Aktion großen Spaß gemacht. Wiederum haben die Mitglieder des Kinderrechteteams der IGS Lüneburg für das gute Gelingen dieser Aktion gesorgt.

Donnerstag, 28. April 2011

Regina Kopp-Herr, MdL-SPD NRW

Rote Hände: Katharina Wilmes, Peter Bülter, Regina Kopp-Herr, Fritz Behrens, die Klasse 6b und LehrerInnen der Gesamtschule Rosenhöhe (v.l.) bei der Übergabe der „Roten Hände“.
"Eine absolut unterstützenswerte Aktion!" sagte Regina Kopp-Herr, als die Jugendlichen aus Bielefeld sie im Landtag besuchen gingen. Das ist das besondere der Aktion Rote Hand: Die Jugendlichen der Gesamtschule Rosenhöhe in Bielefeld organisierten im Februar die Aktion Rote Hand, weil sie empört waren, dass Kinder in Kriegen zu Soldaten gemacht werden und luden dazu ihre Landtagsabgeordnete ein. Für die Übergabe dieser roten Hände besuchten nun die SchülerInnen den Landtag. REgina Kopp-Herr ludt zur Übergabe der roten Hände auch den Landesvorsitzenden des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Fritz Behrens ein. So lernen die Jugendlichen Politik und Gesellschaft kennen und die Politik die Wünschen und Forderungen der Jugendlichen!

Freitag, 11. Februar 2011

Red Hand Day 2011 an der Integrierten Gesamtschule Lüneburg - 215 rote Hände

"Deine Hand zählt" an der Integrierten Gesamtschule Lüneburg


Red Hand Day 2011 an der Integrierten Gesamtschule Lüneburg


Lüneburg, 11.02.2011 – Unter dem Motto „Deine Hand zählt!“ und „Deine rote Hand macht den Protest sichtbar – weltweit!“ beteiligten sich die Schülerinnen und Schüler der Integrierten Gesamtschule Lüneburg wieder am Red Hand Day.

Bericht

 

An unserer Schule fand dieses Jahr die Protestaktion am 11.02. statt, da der 12.02. ein Samstag war. Das Projekt „Kinder helfen Kindern“ organisierte den Protest und hatte alle Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und sonstige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Schulzentrum Kaltenmoor aufgefordert, sich dem Protest anzuschließen.
In der ersten und zweiten großen Pause wurden rot gefärbte Hände abgedruckt und dabei hat jeder seine persönliche Forderung dazu geschrieben. Die insgesamt 215 Protesthände wurden aufgehängt und ergaben ein tolles Protestbild. Mit Begeisterung unterstützen auch der Bürgermeister Herr Kolle und die Landtagsabgeordnete Frau Schröder-Ehlers unsere Aktion. Das Projekt „Kinder helfen Kindern“ wird am Mittwoch, den 16.02.2011 diese 215 Protesthände an den Bundestagabgeordneten Herrn Pols übergeben, der sie dann mit nach Berlin nehmen wird, um sie dann Bundespräsidenten Herrn Wulff zu überreichen.
Alle Beteiligten hat diese Aktion großen Spaß gemacht. Wiederum haben die Projektmitglieder des Projektes „Kindern helfen Kindern“ und das Kinderrechteteam der IGS Lüneburg für das gute Gelingen dieser Aktion gesorgt.
Ebenso erfolgreich war ja auch die Teilnahme am bundesweiten Kindernothilfe-Wettbewerb „Action!Kidz – Kinder gegen Kinderarbeit“ im letzten Herbst. Insgesamt haben 6.000 Kinder und Jugendliche aus ganz Deutschland an diesem Wettbewerb teilgenommen und dabei fast 110.000 Euro erarbeitet. Unsere IGS Action!Kidz haben mit ihren erarbeiteten 1602,66 Euro den 2. Preis gewonnen und erhalten ein Preisgeld von 350 Euro.

Donnerstag, 10. Februar 2011

Bremerhaven - Schulzentrum Geschwister Scholl - 660 rote Hände

9./10.2.2011 Was da zwei Tage lang im Schulzentrum ablief war blendend organisiert und sehr effektiv: Zwei Schülerinnen organisierten diese Projekttage zum Thema Kindersoldaten, luden ReferentInnen von Kindernothilfe, Refugium Bremen, Volksbund und Aktion Weißes Friedensband ein. In einem Theaterworkshop, in einem Musikprojekt, in einem Photoshop-Projekt und in vielen Info-Projekten wurden interessante Ideen umgesetzt und sehr detailliert informiert. Die roten Hände wurden Dr. Paulenz, dem Dezernenten für Schule und Kultur, übergeben. Der versprach, dass er sie dem Oberbürgermeister überreichen wird. Oben: DieSchülerInnen waren begeistert von der zweitägigen Aktion. Unten: Sie haben die zwei Tage organisiert!
 

Donnerstag, 23. September 2010

20.09.10 - Aktionstag in Altenburg

Als wir im März dieses Jahres in Altenburg einen Workshop zum Thema Kindersoldaten im Förderzentrum abhielten, bezogen wir Oberbürgermeister Michael Wolf ein. Er bekam mit, wie die Kinder und Jugendlichen reagierten, fragten, lernten und war begeistert von unserer Herangehensweise an das Thema. Im Anschluss versprach er, allen Schulen der Stadt einen Aktionstag Kindersoldaten zu schenken – und hielt Wort.

Früh war der Termin festgelegt: Am Weltkindertag am 20.9.2010 sollten sich alle 5. und 6. Klassen der Stadt in der Mehrzweckhalle mit dem Thema Kindersoldaten auseinandersetzen. Es kamen rund 200 SchülerInnen aus vier Schulen.
Nach der Eröffnung durch Oberbürgermeister Michael Wolf stellten sich Senait Mehari und Günter Haverkamp vor und es begann ein gemeinsames Zusammentragen der Informationen, die bereits schon in den Köpfen waren. Danach kam ein Eintauchen in eine andere Welt - vor mehr als 30 Jahren - in Eritrea lebte ein Mädchen… Es folgten Ausschnitte aus dem Film FEUERHERZ.
Danach stand Senait Mehari im Mittelpunkt Sie erzählte und beantwortete Fragen. Warum brachte der Vater die Kinder zu den Soldaten? Warum sind nicht alle Kinder zu den Soldaten gebracht worden? Musste Senait schießen? Warum werden Kinder zu Soldaten?
Diese und weitere Fragen beantwortete Günter Haverkamp mit Hintergrundinformationen. Die Jugendlichen bewegte das Spannungsfeld zwischen Zwang und Patriotismus, es ging intensiv um Nazis und Kindersoldaten im 2. Weltkrieg. Interessant war aber auch die Haltung der Kinder von Gulu, die ihren eigenen Weg gefunden hatten, sich zu schützen. Intensiv wurde darüber diskutiert, wann ein Kind ein Soldat ist und über die Aussichten eines Kindes, wenn es weder Schule noch Elternhaus hat.
Zur Vorbereitung der Pressekonferenz teilten sich die Jugendlichen in zwei Gruppen:
Die Arbeitsgruppe Pressekonferenz lernte, wie eine Pressekonferenz funktioniert, verteilte die Aufgaben untereinander und erstellten zu verschiedenen Themen in kleinen Gruppen Sprechzettel für die Jugendlichen, die auf dem Podium sitzen sollten.
Parallel entwickeln Schülerinnen und Schüler Plakate zum Thema Kindersoldaten. Dazu hatten wir eine 50 Meter-Rolle Plotterpapier mitgebracht, so dass die Jugendlichen ausreichend viele und große Papierbahnen zur Verfügung hatten. Die Stadt Altenburg stellte das Malmaterial zur Verfügung.
Nach einer größeren Pause folge die Ausstellung der Plakate. Die Jugendlichen stellten ihre Motive vor und erklärten ihre Slogan.
Danach begann eine denkwürdige Pressekonferenz mit Oberbürgermeister Wolf und den eingeladenen PolitikerInnen, Frank Tempel, MdB Linke, Dr. Birgit Klaubert, Vizepräsidentin des Landtages von Thüringen, Christof Zippel, Vorsitzender des Sozial- und Kulturausschusses der Stadt Altenburg. Die Presse, aber auch die PolitikerInnen waren sehr berührt von den Aussagen der Jugendlichen während der Pressekonferenz, die eingerahmt war von den vielen Plakaten, die die stolzen Jugendlichen in die Kamera hielten.
Zum Abschluss sang Senait Mehari ein eritreisches Kinderlied. In Rückmeldungen drückten die Jugendlichen und die beteiligten LehrerInnen, PolitikerInnen und JournalistInnen große Zustimmung zu unserem Konzept aus.