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Freitag, 13. Dezember 2013

Aktion Rote Hand in der Freiherr-vom-Stein-Realschule Düsseldorf

13.12.2013 Düsseldorf – Hoher Besuch für die Kinder der 6b. Nachdem sie an dem Projekt „Kein Krieg für Kinder“ teilgenommen hatten, fand eine  Pressekonferenz mit Landtagsabgeordneten statt. Marion Warden (SPD) und Frank Herrmann (Piraten) folgten der Einladung. Während des Workshops hatten die Kinder sich intensiv mit dem Thema Kindersoldaten auseinandergesetzt und Plakate mit ihren Meinungen und Forderungen gemalt. das Verbot des Handels von Kleinwaffen Die Kinder präsentierten diese den beiden Abgeordneten und erzählten sehr detailliert ihren Wissensstand. Die Abgeordneten waren sehr beeindruckt. Auch auf ihre Fragen konnten die Jugendlichen immer gut antworten. Beide bekannten sich dazu, dass sie ganz auf der Seite der Jugendlichen stehen. 
Anschließend wurde die Aktion Rote Hand durchgeführt, bei dem die Kinder der Schulleitung, den Abgeordneten und sich gegenseitig die Hände rot färbten, nachdem sie ihr Statement auf das Papier geschrieben haben. 
Beeindruckt von den Kindern, sprachen sich Marion Warden und Frank Herrmann ab, sie am 12.2.2014 in den Landtag einzuladen. Dann könnten die Kinder am Red Hand Day, dem internationalen Gedenktag zum  Schicksal der KindersoldatenInnen, die gesammelten Handabdrücke  überreichen. Für die Schüler eine tolle Gelegenheit, Politik erneut hautnah miterleben zu können und vorallem auch zu gestalten.

Montag, 23. April 2012

Eine rote Hand gegen Kindersoldaten

9.2.12 - Oberberg – Bundestagsabgeordneter Jörg von Pohlheim unterstützt die Initiative „Red Hand Day“ gegen den Einsatz von Kindern in bewaffneten Konflikten. Die Aktion wurde gestern auf Anregung der Kinderkommision des Deutschen Bundestages allen Abgeordneten mit einem Aktionsstand vorgestellt. Als Mitglied des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt der oberbergische FDP-Abgeordnete Jörg von Polheim die Aktion der weltweiten Initiative gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten und hinterließ bereitwillig seinen Handabdruck als Protest. „Das Symbol der Aktion, die rote Hand, steht für das ‚Nein‘ zum Kriegseinsatz von Kindern in jeglicher Form“, erklärte von Polheim. „Als vierfacher Familienvater ist es für mich eine Selbstverständlichkeit, für diese globale Initiative zu werben und sie über die Politik hinaus bekannt zu machen.“

MARKGRÖNINGEN - Rote Hände als Symbol gegen Einsatz von Kindersoldaten

20.2.12 - In der Bartholomäuskirche haben gestern Kinder und Jugendliche Blätter mit dem Abdruck einer rot gefärbten Hand an die Bundestagsabgeordneten Ingrid Hönlinger (Grüne) und Steffen Bilger (CDU) überreicht. Die Jungen und Mädchen setzen sich damit im Kampf gegen den Einsatz von Kindersoldaten ein.
http://www.lkz.de/home/lokales/stadt-kreis_artikel,-Rote-Haende-als-Symbol-gegen-Einsatz-von-Kindersoldaten-_arid,46020.html

Freitag, 2. März 2012

Nicole Bracht-Brendt (MdB FDP) überreicht die roten Hände an die UN

Pressemitteilung des Deutschen Bundestags

Anlässlich ihrer Reise zum Weltfrauengipfel in New York traf die
Vorsitzende der Kinderkommission, Abgeordnete Nicole Bracht-
Bendt (FDP), die UN-Sonderbeauftragte für Kinder und bewaffnete
Konflikte, Frau Radhika Coomaraswamy, zu einem persönlichen
Gespräch. Im Gepäck hatte sie 169 rote Hände, die die Kinderkommission des Deutschen Bundestages im Rahmen des Internationalen Red Hand Days am 8. Februar 2012 im Paul-Löbe-
Haus gesammelt hat. Diese konnte sie an die UN-Sonderbeauftragte
übergeben. Dabei rief die Sonderbeauftragte Deutschland dazu auf, auch in anderen Ländern vergleichbare Aktionen anzustoßen. Nicole Bracht-Bendt: „Ich freue mich vor allem, dass sich so viele Kinder und Jugendliche an der Aktion beteiligt haben. Damit setzen sie und wir ein Zeichen der Solidarität gegen den Einsatz
von Kindersoldaten.“ Die 169 roten Hände des Deutschen Bundestages sind die erste Tranche, die die Kinderkommission der UN übermittelt. Insgesamt wird die Kinderkommission in den kommenden Tagen circa 10.000 rote Hände, die in den verschiedenen Wahlkreisen der Bundestagsabgeordneten als Protest gegen den Einsatz von Kindern als Soldaten gesammelt wurden, nach New York versenden.

Donnerstag, 1. März 2012

Plan-Aktionsgruppe Celle

Im Vorfeld des 10. Red Hand Days am Sonntag, den 12. Februar, waren wieder mehrere Aktionsgruppen in Deutschland im Einsatz.

So überreichte die Plan-AG Celle am Montag, den 6. Februar 2012, im Neuen Rathaus Celle symbolisch 250 rote Hände an Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende.

Wilhelmi Gymnasium in Sinsheim

Das Wilhelmi Gymnasium in Sinsheim veranstaltete einen eigenen Red Hand Day. Auslöser war die Unverständnis und der Schock über die schrecklichen Misshandlungen, die den Kindern in Kriegssituationen widerfährt. Das Thema Kindersoldaten wurde in den Unterricht miteinbezogen, so dass alle Schüler altersgemäße Informationen erhielten. Die roten Hände wurden in den Klassen gesammelt und am 6. Februar 2012 an die Schulleitung übergeben. Selbst der Bürgermeister von Sinsheim kam an diesem Tag vorbei, um mit seiner roten Hand gemeinsam mit den Schülern zu protestieren. Er versprach zudem die 786 roten Hände der Schüler und Lehrer des Wilhelmi Gymnasiums an den Landesrat weiterzuleiten.

Mittelschule Laaber

Viele rote Handabdrücke nahm die Abgeordnete des Landtages, Maria Scharfenberg, aus den Händen der Klasse 7 der Mittelschule Laaber entgegen mit der Bitte, den Ordner in München an Ministerpräsident Horst Seehofer zu übergeben. Anlass dafür war der „Red Hand Day“ am 12. Februar.
Die Schüler hatten mit ihrer Klassenleiterin Gaby Griese- Heindl schon seit November dieses Projekt fächerübergreifend erarbeitet, mit Vorträgen, Collagen und Bildern ihre Gedanken dazu dargestellt, die Krisengebiete der Welt näher beleuchtet und auf der Weltkarte markiert.
Rote Handabdrücke sammelten sie während des Laaberer Weihnachtsmarktes und an ihrer Schule. Bei der Übergabe des Ordners erwartete Scharfenberg nun eine von der Klasse zusammengestellte Ausstellung mit Plakaten, Informationen und Arbeiten, die von den Siebtklässlern kommentiert wurden. Die Abgeordnete suchte das persönliche Gespräch und zeigte sich sehr beeindruckt von der Solidarität der Kinder zu ihren Altersgenossen der Kriegsgebiete und dem erworbenen Wissen dazu.
Im Laufe des Projekts hatten die Schüler informative Besuche u.a. von Unicef und Amnesty International.
Zudem sammelten die Schüler der 7.Klasse Spenden für WorldVision und das Projekt Rebound.

IGS Lüneburg

Das Kinderrechteteam der IGS Lüneburg hat am 10.02.2012 in beiden großen Pausen rote Hände zum Zeichen gegen den Einsatz von Kindersoldaten gesammelt.

Lüneburg, 10.02.2012 – Unter dem Motto „Deine Hand zählt!“ und „Deine rote Hand macht den Protest sichtbar – weltweit!“ beteiligten sich die Schülerinnen und Schüler der Integrierten Gesamtschule Lüneburg zum dritten Mal in Folge am Red Hand Day.
An unserer Schule fand dieses Jahr die Protestaktion am 10.02. statt, da der 12.02. ein Sonntag war. Das Kinderrechteteam der IGS Lüneburg organisierte den Protest und hatte alle Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und sonstige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Schulzentrum Kaltenmoor aufgefordert, sich dem Protest anzuschließen.
In der ersten und zweiten großen Pause wurden rot gefärbte Hände abgedruckt und dabei hat jeder seine persönliche Forderung dazu geschrieben. Die insgesamt 226 Protesthände wurden aufgehängt und ergaben ein tolles Protestbild. Mit Begeisterung unterstützen auch Frau Lotze aus dem Stadtrat und die Landtagsabgeordnete Frau Staudte unsere Aktion. Das Kinderrechteteam wird am Montag, den 13.02.2012 diese 226 Protesthände an den Bundestagabgeordneten Herrn Pols übergeben, der sie dann mit nach Berlin nehmen wird, um sie dann Bundespräsidenten Herrn Wulff zu überreichen.
Alle Beteiligten hat diese Aktion großen Spaß gemacht. Wiederum haben die Mitglieder des Kinderrechteteams der IGS Lüneburg für das gute Gelingen dieser Aktion gesorgt.

5. Klasse des Auguste-Viktorie-Gymansium in Trier

Am 13. Februar wurden in einer Schule und Kindertagesstätte in Kenn, sowie einer Schule in Trier über 600 Hände gesammelt.

Die 5. Klasse von Frau Kaufmann, des Auguste-Viktoria Gymnasiums in der Trierer Innenstadt, hat sich in mehreren Unterrichtsstunden mit dem Thema beschäftigt und auseinander gesetzt.
Zum Schluss der Lehreinheit hat die Klasse ihre Mitschüler während einer Pause animiert mitzumachen. Zusammen mit einer Rote-Hand-Aktion in einer Kindertagesstätte und einer Schule in Kenn kamen so über 600 Unterschriften zusammen.
Die gesammelten Hände wurden dem OB Klaus Jensen überreicht

Markgröningen: Aktion zum Red Hand Day als Thema im Gottesdienst

Am Red Hand Day 2012 haben die Konfirmandinnen und Konfirmanden der Kirchengemeinde sich auf ihrer Wochenendfreizeit mit dem Thema "Kindersoldaten - Kinder im Krieg" befasst und mehr als 60 Aktionsblätter mit ihren Händen gestaltet. Die Kinderkirche hat zu gleicher Zeit im Kindergottesdienst Markgröningen mitgemacht. Schülerinnen und Schüler der Klassen 7ab vom Helene-Lange-Gymnasium Markgröningen haben sich in der Woche nach dem 12.02. im Religionsunterricht beteiligt. Im Gottesdienst am 19.02. (Bartholomäuskirche Markgröningen) wurden 138 Aktionsblätter an die Bundestagsabgeordneten des Wahlkreises Ludwigsburg Steffen Bilger (CDU) und Ingrid Hönlinger (Bündnis 90/Die Grünen)überreicht. Das Bild zeigt Pfr. Traugott Plieninger und die Bundestagsabgeordneten zusammen mit Kinderkirchkindern, Konfirmandinnen und Konfirmanden, Schülerinnen und Schülern aus Markgröningen.

Ansgar Heveling MdB im Kaarster Georg-Büchner-Gymnasium

Mahnend zeigen 30 rot-triefende Handabrücke. Die Abdrücke passen zu den Händen der Schüler der 6. Klasse des Georg-Büchner- Gymnasiums und zu der Hand des Bundestagsabgeordneten Ansgar Heveling. Der Parlamentarier besuchte die Kaarster Schüler anlässlich des Red Hand Days. Der Red Hand Day ist der globale Aktionstag gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten. Er erinnert an das Inkrafttreten eines wichtigen Zusatzprotokolls zur UN-Kinderrechtskonvention vor zehn Jahren am 12. Februar 2002. Dieses soll Kinder unter 18 Jahren vor Krieg und Gewalt schützen. Weltweit sammeln Aktivisten rote Handabdrücke, die das Nein zur Rekrutierung von Kindersoldaten symbolisieren sollen. Nach Angaben des Hilfswerks terre des hommes werden weltweit rund 250.000 Jungen und Mädchen als Soldaten in militärische Auseinandersetzungen geschickt. Das Land mit den meisten Kindersoldaten ist nach diesen Angaben Birma.
Eine Schulstunde lang nahm Ansgar Heveling die Gelegenheit wahr, mit den Schülern über den Missbrauch von Kindern für Kriege zu reden. Die meisten Kindersoldaten, etwa 100.000 gibt es in Afrika. Sie kämpfen in Kriegen und bewaffneten Konflikten im Kongo, Burundi, Ruanda, Uganda, dem Sudan, Äthiopien, Eritrea und Liberia. Kindersoldaten gibt es aber auch in Kolumbien wo etwa 14.000 Kinder in paramilitärischen Verbänden kämpfen müssen. Auch in Indien, Afghanistan, den Philippinen und Indonesien ist eine unbekannte Anzahl von Kindern in die Kriege verwickelt.
Die Schüler hatten die Möglichkeit, persönliche Aussagen zu ihrem Handabdruck dazu zu fügen. Heveling sammelt die Handabdrücke und wird sie nach weiteren Sammelaktionen weiterreichen. So werden die roten Hände in das Europaparlament und von dort aus sogar nach New York zu den Vereinten Nationen wandern.

Mittwoch, 22. Februar 2012

Red Hand Day in Frankenthal - Der OB übernimmt die roten Hände

Schülerinnen und Schüler des Pfalzinstituts für Hören und Kommunikation übergaben dem Bezirkstagvorsitzenden OB Theo Wieder über 350 rote Hände, die den Protest gegen den Einsatz von Kindersoldaten darstellen. In Anwesenheit
der Direktorin Hiltrud Funk und des für die Aktion verantwortlichen Förderschulkonrektors Franz-Josef Lutz stellten die Schüler ihre Aktion dar: In diesem Jahr werden die roten Hände an Politiker übergeben, die diese
wiederum an andere Politiker weitergeben sollen. So sollen die letztendlich
Verantwortlichen, nämlich die Politiker, auf den Protest aufmerksam werden.
OB Theo Wieder versicherte den Schülern, dass er sofort die Päckchen mit den roten Händen an Abgeordnete der verschiedenen Parteien im Landtag und im
Bundestag weitergeben wird. Das erste Päckchen wird er an die Staatsministerin Maria Böhmer senden, die sie an die Bundeskanzlerin
weitergeben soll.

RED HAND DAY 2012 in Frankenthal - Protest gegen den Missbrauch von Kindern in Kriegen

Das Pfalzinstitut für Hören und Kommunikation in Frankenthal hat sich zum wiederholten Mal an der weltweiten "Aktion Rote Hand" beteiligt, um gegen
den Missbrauch von Kindern als Soldaten zu protestieren.

Die Schülerinnen und Schüler bastelten Rote-Hände-Leporellos und druckten rote Hände mit ihren Protesten gegen Krieg und Gewalt.

Am Mittwoch, 22.2.2012 werden die über 200 roten Hände an den Bezirkstagsvorsitzenden OB Wieder übergeben.

Am 12. Februar 2002 trat das Zusatzprotokoll zur Kinderkonvention in Kraft, das den Einsatz von Kindern als Soldaten verbietet; für die betroffenen
Kinder hat sich jedoch bislang nicht viel getan.

Weitere Informationen hierzu gibt es auf der Internetseite www.aktion-rote-hand.de und
www.redhandday.org.

Dienstag, 21. Februar 2012

Kerstin Griese, MdB - Red Hand Day 2012 im Bundestag

8.2.2012 Berlin - Gegen den Einsatz von Kindersoldaten engagiert sich
Kerstin Griese im Rahmen der Aktion "Rote Hand". Auf Einladung der Kinderkommission des Bundestages hat sie ihre Hand mit roter Fingerfarbe gefärbt und einen Abdruck auf Papier hinterlassen. Die gesammelten
Handabdrücke werden der UNO als Zeichen der Solidarität hinterlassen. "Als
Vorsitzende des Familienausschusses des Bundestages habe ich mich immer für
Kinderrechte und mehr Bildung für Kinder eingesetzt und tue dies auch weiterhin", so Kerstin Griese. "Deshalb habe ich auf das Blatt Papier mit meinem roten Handabdruck geschrieben: Kinder wollen Bildung und Frieden!
Keinen Einsatz als Kindersoldaten!" Bei der Aktion Rote Hand gehe es darum, das Bewusstsein für das Leid der Kindersoldaten zu schärfen. Dies biete viel Symbolik und Raum für eine Auseinandersetzung mit den Themen Krieg und
Gewalt. Die rote Hand werd unwillkürlich mit einer blutigen Hand verbunden.

800 Walsroder Schüler beteiligen sich an der Aktion "Red Hands" und zeigen mit Handabdrücken Flagge

Gegen Kinder als Kindersoldaten: 800 Schüler der Realschule und der
Felix-Nussbaum-Schule Walsrode beteiligten sich an der Aktion "Red Hands".
Der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel (Mitte) nahm den Karton mit
den gesammelten roten Händen von den Schulsprechern in Empfang und kündigte
an, dass die Hände an die Vereinten Nationen weitergeleitet werden.
Reinhard Grindel hatte ordentlich zu schleppen, als er am vergangenen
Donnerstag das Walsroder Schulzentrum verließ. Im Gepäck hatte der
CDU-Bundestagsabgeordnete einen großen Karton, vollgepackt mit Abdrücken von
roten Händen. 800 Schüler der Realschule und der Felix-Nussbaum-Schule
beteiligten sich auf diese Weise an der Aktion "Red Hands" und brachten
damit ihren Protest gegen den weltweiten Einsatz von Kindersoldaten zum
Ausdruck. Artikel Walsroder Zeitung
http://www.wz-net.de/wz_10_109958674-21-_Gegen-den-Einsatz-von-Kindersoldate
n.html?WZID=f1d10f3cc2a0a6d9c52f744293dd3467

Mittwoch, 15. Februar 2012

MACHmit! Museum für Kinder in Berlin - 150 rote Hände

Das MACHmit! Museum für Kinder ist ein ganz besonderes Museum: Zahlreiche MACHmit!-Angebote zum Entdecken, Ausprobieren und Erforschen animieren Kinder dazu, spielerisch zu lernen und nicht ganz alltägliche Erfahrungen zu sammeln. Wir zeigen unsere Ausstellung „ene - - mene - - muh - - welches Recht hast du?“ zur UN-Kinderrechtskonvention. In einem Modul können unsere Besucher auch etwas über Kindersoldaten erfahren. Der ideale Ort also für die Aktion Rote Hand.
Am 11. und 12.02.2012 haben wir im Museum über 150 rote Hände von unseren Besuchern gesammelt.
Am Sonntag haben wir die roten Hände Andreas Otto, MdA, Bündnis 90/Die Grünen überreicht. Er hat uns gesagt, dass er die Hände an Agnieszka Bruggen (Bündnis 90/Die Grünen) weiterreichen wird. Sie ist Abgeordnete im Bundestag und im Ausschuss für Abrüstung und Rüstungskontrolle und kann die Hände an den Verteidigungsminister de Maizière geben.


Dienstag, 14. Februar 2012

Dahlenwarsleber Kita sammelt im Vorfeld des 12. Februar Handabdrücke

Dahlenwarsleben "Nach Angaben der Vereinten Nationen sind auf der Welt immer noch 250 000 Kindersoldaten im Einsatz. Minderjährige werden in den Kriegen der Erwachsenen in tödliche Kämpfe geschickt, müssen lebensgefährliche Botengänge übernehmen oder Sklavendienste für ihre Kommandanten leisten", weiß Bärbel Jahns, die Leiterin der Dahlenwarsleber Kita. "Kinder sind keine Soldaten", bekräftigte sie gestern in der
Gemeindeverwaltung in Groß Ammensleben, wo sie mit ihren Schützlingen im Vorfeld des
Red Hand Day 2012 rote Hände sammelte. Die Mitarbeiter der Kommune konnten ihre
Handabdrücke abgeben und auf diese Art gegen den Einsatz von Kindern als Soldaten
protestieren. Der Red Hand Day findet seit 2002 jährlich am 12. Februar statt. Er will die Aufmerksamkeit auf die Situation von Kindersoldaten lenken. Jahns beabsichtigt, die Sammelmappen mit den Handabdrücken an den Landtag von Sachsen-Anhalt
weiterzureichen, mit der Bitte um Weiterleitung an den Bundestag.


Samstag, 21. Januar 2012

Obermayr International School

Die Schüler/innen der Klasse 5a & 5b+ haben sich im Religionsunterricht mit dem Thema:
„Kindersoldaten“ auseinandergesetzt. Da unsere Briefe etwas bewirken sollen, wollten wir sie
nicht mit der Post verschicken, sondern haben eine Politikerin zu uns eingeladen.
Frau Faeser (MdL-SPD) kam am 13. Januar 2012 zu uns in den Unterricht. Sie hat noch-
einmal auf die Bedeutung der „Kinderrechte“ hingewiesen und den Schülern ganz viele
Fragen beantwortet. Sie hat uns versprochen die Briefe an die entsprechenden Politiker
weiterzugeben.

Dienstag, 30. August 2011

SchülerInnen und der Bürgermeister gemeinsam gegen Kin dersoldaten! - 20 rote Hände

Im Rahmen der Unterrichtsreihe „Kinder hier und anderswo" beschäftigte sich der evangelische Religionskurs im 6. Jahrgang der Von-Fürstenberg-Realschule Paderborn auch mit dem Thema Kinderrechtsverletzungen und Kindersoldaten. Zwei Schülerinnen stellten
ihren MitschülerInnen im Zuge dessen die Aktion Rote Hand vor.
Die SchülerInnen des Religionskurses entschieden einstimmig, an der Aktion teilzunehmen.
Am 13.07.2011 um 9 Uhr trafen wir uns zur Übergabe unserer roten Hände vor dem Rathaus mit dem Bürgermeister von Paderborn Heinz Paus. Trotz seines vor Libori besonders vollen Terminkalenders hatte er sich kurzfristig für
unser Anliegen Zeit genommen. Die SchülerInnen lasen Herrn Paus ihre Wünsche und Forderungen vor. Ein Schüler bemalte dann die Hand des
Bürgermeisters mit roter Fingerfarbe, dieser hinterließ seinen Handabdruck und versprach, sich für die Ziele der Aktion einzusetzen.
Rückblickend äußerten sich die SchülerInnen zu unserer Teilnahme an der Aktion Rote Hand so:
„Ich hoffe, dass sich etwas ändern wird!"
„Herr Paus hat auf mich sehr positiv gewirkt, denn obwohl er einen vollen Terminkalender hat, hat er sich für uns Zeit genommen. Ich hoffe, dass
sich durch unseren Beitrag ein kleines Bisschen auf der Welt ändert."
„Der Bürgermeister hat die Aktion sehr ernst genommen und war sehr freundlich. Ich finde es gut, dass wir teilgenommen haben, weil wir
dadurch den Kindersoldaten helfen konnten."
„Ich finde es gut, dass wir teilgenommen haben, weil das ja schlimm ist, wenn Kinder in den Krieg gehen sollen." „Der Bürgermeister war sehr nett und hat uns auch ernst genommen."

Ergänzung: Wir haben 19 rote Hände plus die des Bürgermeisters gesammelt!

Donnerstag, 28. Juli 2011

Herford: 212 Zeichen gegen Kindersoldaten

Herforder Landrat Manz übergibt rote Hände an Abgeordneten Stefan
Schwartze
21.7.2011 Herford. Auch Schülerinnen und Schüler im Kreis Herford setzen ein Zeichen gegen den Einsatz von Kindersoldaten. Zum Abschluss der Ausstellung „Kriegskinder – Begegnungen heute" am vergangenen Donnerstag im Kreishaus übergab Hausherr Christian Manz 212 „rote Hände" an den Bundestagsabgeordneten Stefan Schwartze (SPD).
15 Schulklassen mit rund 380 Schülern haben in den vergangenen vier Wochen die vom Anne-Frank-Zentrum Berlin erstellt Ausstellung besucht. Viele von ihnen beteiligten sich an der „Aktion Rote Hand", die ein Zeichen gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten setzen will.
Stefan Schwartze nahm sich viel Zeit für einen Rundgang durch die Ausstellung, in der Kriegserlebnisse von Kindern in verschiedenen Epochen vorgestellt werden. Über den besten Adressaten für die Herforder roten Hände will er sich mit der Menschenrechtsarbeitsgruppe der SPD-Bundestagsfraktion beraten.
Initiiert haben die Ausstellung und die Herforder Rote-Hand-Aktion der Kreisverband Herford im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. und das AKE Bildungswerk Vlotho. Als Vorsitzender des Kreisverbandes Herford im Volksbund zog Landrat Christian Manz eine positive Bilanz: „Ich finde es bemerkenswert, dass wir so viele Bürger für das traurige Thema ‚Kinder und Krieg' sensibilisieren konnten."
Die „Aktion Rote Hand" wurde 2002 erstmals durchgeführt. Sie wendet sich gegen den Einsatz von Kindern als Soldaten in rund 30 Staaten. Ca. 250.000 Kinder werden aktuell von Milizen aber auch von regulären Armeen als Soldaten eingesetzt. Seit 2007 hat die „Aktion Rote Hand" weltweit mehr als 350.000 Abdrücke roter Hände gesammelt, allein in Deutschland über 150.000. Die Abdrücke werden einflussreichen Politikern mit der dringenden Bitte übergeben, sich für Kindersoldaten einzusetzen.
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. pflegt im Auftrag der Bundesregierung deutsche Kriegsgräber im Ausland. Derzeit sind es 824 Friedhöfe mit 2,2 Mio. Gräbern in 45 Ländern. Unter den Toten sind auch mehr als 40.000 Jugendliche, die das 18. Lebensjahr nicht vollenden konnten. Aus heutiger Sicht handelt es sich bei ihnen um Kindersoldaten.
Stefan Schmidt
Bezirksgeschäftsführer
Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.
Bezirksverband Ostwestfalen-Lippe
Teutoburger Str. 11
D-33604 Bielefeld
Tel. ++49 (0)521 - 644 43
Fax: ++49 (0)521 - 644 63
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